Netiquette

Verhaltensregeln im ECM-BLOG

Wir behalten uns vor, Beiträge die nicht sachlich und konstruktiv gehalten sind oder im Bezug auf unsere Partner rufschädigend, wettbewerbsverletzend, verleumdend oder beleidigend sind zu editieren, zu löschen oder zu verschieben.

Folgende Verhaltensregeln sollten Sie beachten:

1. Vergiss nicht, dass auf der anderen Seite ein realer Mensch sitzt!

Die meisten User denken in diesem Moment, wo sie ihre Artikel verfassen, leider nicht daran, dass die geschriebene Texte nicht ausschließlich von Computern gelesen werden, sondern auch von der Spezie „Mensch“ und das in erster Linie.

Denken Sie immer daran und lassen Sie sich nicht zu verbalen Ausbrüchen hinreißen, die Sie später sicherlich bereuen werden. Bedenken Sie: Je unangenehmer und vorlaut Sie sich verhalten, desto weniger Personen sind bereit, Ihnen zu helfen bzw. sie zu unterstützen, wenn Sie etwas benötigen.

Eine einfache Grundregel: Schreibe nie etwas, was Du dem Adressaten nicht auch vor anderen Leuten offen ins Gesicht sagen würdest.

2. Lesen, denken, nochmal lesen, Gedanken zusammenfassen und dann posten!

Missverständnisse entstehen in einem solchen Medium sehr schnell. Vergewissern Sie sich, dass der Autor des Artikels, auf den Sie antworten wollen, auch das gemeint hat, was Sie denken. Achten Sie darauf, ob nicht Sarkasmus oder eine Art des Humors :-) benutzt wurde, ohne ihn mit dem Smiley-Symbol “:-)” zu kennzeichnen.

3. Kurz!

Niemand liest gerne Romane, Artikel die mehr als 40 Zeilen lang sind, sind zu lang.

4. Sei stolz auf deine Artikel!

Die meisten Personen aus dem Netz kennen und beurteilen Sie nur über das, was Sie in Artikeln oder Mails schreiben. Versuchen Sie deswegen, Ihre Artikel verständlich und möglichst ohne Rechtschreibfehler zu verfassen.

Vielleicht lesen Ihre zukünftigen Kollegen oder Ihr zukünftiger Chef mit. Vorurteile bilden sich schneller als es Ihnen lieb ist..

5. Du benötigst Zeit für einen Artikel!

Einige Personen auf unserem Planeten denken, es würde reichen, einen Artikel in Rekordzeit in den Rechner zu hacken, allerdings soll er auch Ihren Ansprüchen genügen und dies kostet nun mal Zeit.

6. Vernachlässige nicht deinen Text!

Die Rechtschreibung sollte beherrscht werden, Punkte und Kommas sollten in den Texten vorhanden sein sowie Groß- und Kleinschreibung. Ein Absatz tut auch sicherlich mal gut und keine Angst die Autoren stehen sicherlich nicht mit dem Rotstift auf der Lauer.

7. Die Zeile „Untertitel“!

Beim verfassen eines Artikels, achten Sie bitte auf den Inhalt dieser Zeile. Hier sollte kurz und pregnant (möglichst unter 40 Zeichen) der Inhalt des Artikels beschrieben werden, damit der Leser entscheiden kann, ob er von Interesse für ihn ist oder nicht.

In lang andauernden Diskussionen kommt es vor, dass das Thema, über das diskutiert wird, vom ursprünglichen “Titel” abweicht. Bitte ändern Sie den Titel themenbezogen dann entsprechend ab. Eine gute Hilfestellung wäre, wenn man den alten Titel zusätzlich noch angibt; bei Followups auf solche Artikel sollte der alte Titel aber entfernt werden.

8. Die Leserschaft!

Überlegen Sie sich vor dem Posten eines Artikels oder Followups, welche Personen Sie mit Ihrer Nachricht erreichen wollen. Ein Artikel mit dem Titel “Audi A80 Bj. 1977 an Selbstabholer” ist in einer regionalen Newsgruppe besser aufgehoben als in einer weltweit lesbaren “de.*”-Gruppe.

Wählen Sie die Gruppe (oder Gruppen), in die Sie schreiben, sehr sorgfältig aus. Posten Sie, wenn irgend möglich, nur in eine Gruppe. Crossposting eines Artikels ist nicht empfehlenswert.

9. Humor und Sarkasmus!

Achtet darauf, dass Ihre sarkastisch gemeinten Bemerkungen so kennzeichnen, dass keine Missverständnisse provoziert werden. In schriftlichen Medien kommt nur sehr wenig von Ihrer Mimik und Gestik rüber, die Sie bei persönlichen Gesprächen benützen würden.

10. Mailing!

Möchten Sie dem Autor eines Artikels etwas mitteilen, überlegen Sie sich bitte genau, ob dafür nicht eine simple Mail ausreicht.

11. Gib eine Sammlung Deiner Erkenntnisse ans Netz weiter!

Wenn Sie eine Frage an die Netzgemeinde gestellt haben, und darauf Antworten per Mail empfangen haben, welche evtl. auch andere Leute interessieren könnten, fassen Sie Ihre Ergebnisse (natürlich gekürzt) zusammen und lassen Sie damit auch das Netz von Ihrer Frage profitieren.

12. Die gesetzlichen Regelungen!

Es ist völlig legal, kurze Auszüge aus urheberrechtlich geschützten Werken zu informationellen Zwecken zu posten. Was darüber hinausgeht, ist illegal. Zu den urheberrechtlich geschützten Werken gehören unter anderem Zeitungsartikel, Liedtexte, Programme, Bilder etc. Ebenfalls illegal ist es, mit Wort und/oder Bild zu Straftaten aufzurufen oder zumindest Anleitungen dafür zu liefern.

Achten Sie darauf, dass Sie mit Ihrem Artikel keine Gesetze brechen und bedenken Sie, dass sich evtl. jeder strafbar macht, der solche Informationen auf dem eigenen Rechner hält und anderen zugänglich macht.

13. Benutze Deinen wirklichen Namen, kein Pseudonym!

In der Mailboxszene ist es ab und zu üblich, seine wahre Identität hinter einem Pseudonym zu verbergen. Pseudonyme ermöglichen es auch, Dinge zu sagen und zu tun, die man sich sonst nicht erlauben würde. Aufgrund der negativen Erfahrungen, die sehr viele Leute auf dem Netz mit den Trägern solcher Pseudonyme gemacht haben, und auch aus presserechtlichen Gründen sollten Sie Ihre Artikel mit Ihrem wirklichen Namen versehen. Wenn Sie nicht vorhaben, Ihren Namen preiszugeben, vergessen Sie das Usenet (oder zumindest das Schreiben von Artikeln und Mails) bitte schnell wieder.

14. Kommerzielles?

Ein gewisses Maß an kommerziellen Informationen wird auf dem Netz gerne toleriert, z.B. Adressen von Firmen, die ein bestimmtes Produkt anbieten, nachdem jemand danach gefragt hat. Als unverschämt wird dagegen die Verbreitung von reinen Werbeinformationen angesehen, insbesondere, wenn sie ein gewisses Volumen überschreiten.

15. Keine “human gateways” – das Netz ist keine Mailbox!

Ebenfalls wird davon abgeraten, seine Aufgabe darin zu sehen, Artikel aus verschiedenen anderen, für jedermann zugänglichen Netzen (um Namen zu nennen: Fido, Zerberus, BTX, etc. pp.) ins Netz zu pumpen.

Das gilt insbesondere dann, wenn es den Informationen am allgemein üblichen Niveau mangelt, die darin angesprochenen Tatsachen jedem durchschnittlich intelligenten Menschen bereits bekannt sind oder abzusehen ist, daß sich nur ein verschwindend geringer Bruchteil der Netz-User dafür interessiert.

16. “Du” oder “Sie”?

Aus der Deutschsprachigkeit der “de.*”-Hierarchie erwächst die Frage, ob man andere Netzteilnehmer in Artikeln und Mails “duzen” oder “siezen” sollte. Dafür gibt es keine allgemein gültige Regel; es hat sich jedoch eingebürgert, den Anderen mit “Du” anzureden. 99,9 % der Teilnehmer in der “de.*”-Hierarchie finden das auch völlig in Ordnung und würden es als eher absonderlich ansehen, wenn sie auf einmal gesiezt werden würden.